Prototyping - 3D Print/Additive Fertigung

Serienteile ab Stückzahl 1

Wir fertigen Ihre Bauteile additiv in spritzgussnaher Qualität. Die Materialqualität und Prozesssicherheit der additiven Fertigungstechnologien wie mit der HP Multi Jet Fusion (MJF) ist so weit fortgeschritten, dass bereits kleine bis mittelgrosse Serien von Endteilen oder Ersatzteilen gefertigt werden können.

Bereits während der Entwicklung oder bei Bedarf von kleinen Stückzahlen haben Sie hiermit die Möglichkeit, bei uns schnell und effizient seriennahe Modelle mittels generativen Fertigungsverfahren (SLS+ MJF+ FDM+ DLP u. DLP+) herstellen zu lassen.

Prototypenteile ab Stückzahl 1

Unsere professionellen und leistungsfähigen 3D Drucker-Anlagen erstellen kosteneffizient komplexe additive gefertigte Bauteile in Kunststoff direkt ab 3D- CAD oder 3D- Scan Daten.

Mit den Verfahren: Selectives Laser Sintern (SLS), HP Multi Jet Fusion (MJF), Fused Deposition Modeling (FDM) sowie Digital Light Processing (DLP u. DLP+), besteht eine große Auswahl an thermoplastischen Kunststoffen und Harzen in technischer Qualität – ideal für die Produktion von Kleinserien, Prototyping, Werkzeugbau und Fertigungshilfen (sehr hohe Funktionalität).

Die 3D-Produktionssysteme können unkompliziert erste Teile zur Bemusterung und Funktionstests bereitstellen hin bis zur additiven Fertigung von Kleinserien- und Serienbauteilen für Endprodukte. Unsere Stratasys 3D Printer verarbeiten eine Vielzahl von hochwertigen thermoplastischen Kunststoffen in Fertigungsqualität. Die Liste reicht von ABS, CF Carbon, ASA über PC, PC-ABS, PP, bis hin zu PA12. Unser Hochleistungs-FDM-Thermoplast ULTEM™ 9085 ist bis zu 153 °C hitzebeständig, dauerhaft chemisch beständig, flammhemmend, raucharm und entwickelt keine giftigen Dämpfe.  ULTEM™ 9085  erfüllt die Anforderungen der FST-Sicherheitsstandards und ist somit optimal für den Einsatz in der Luft- und Raumfahrt-, Schienenfahrzeugbau-, Automobil- und Rüstungsindustrie geeignet.

Für komplexe elastische Bauteile steht das thermoplastische Elastomer TPU 92A sowie SLS TPE zur Verfügung. Auswaschanlagen (bei FDM) bzw. Glasperlen Strahler (bei SLS+ MJF) entfernen das Stützmaterial bzw. Pulver.

Wir freuen uns dass wir für Sie Teile erstellen dürfen. Sie können uns für Anfragen/ Bestellung folgendermassen kontaktieren:

E-Mail

CH: sauter@sautecar.ch

D: Info@sautercar.de

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CH: +41 61 703 17 77

D: +49 7032 913 967

Selectives Laser Sintern (SLS)

Das Selektive Laser Sintern oder auch SLS-Verfahren ist ein Verfahren zum Drucken von
Teilen aus Kunststoff mittels Laser. Das Bauteil entsteht an der Oberfläche eines beheizten Pulverbetts, weshalb SLS zu den Pulverbett-Verfahren zählt. Anders als etwa beim FDM/ FFF oder DLP- Verfahren müssen keine Stützstrukturen angelegt werden, um das Bauteil zu stützen. Das umgebende Pulver im Drucker bietet ausreichend Stützwirkung für das Bauteil.
Das ermöglicht eine große konstruktive Freiheit und erlaubt es, funktionale Bauteile oder Prototypen direkt zusammengesetzt und funktionsfähig zu fertigen. Ebenfalls gegeben ist eine hohe mechanische Belastbarkeit der verwendeten Materialien. Die Teile weisen eine gute Verbindung der Schichten untereinander auf (isotrope Festigkeitsverteilung und ein homogenes Gefüge ähnlich einem Spritzgussteil), besitzen eine hohe Schlagfestigkeit und sind widerstandsfähig gegenüber den meisten Chemikalien.

HP MJF- Sinter (PA12)

Ist wie Selektives Lasersintern (SLS) eine Technologie, bei der die Bauteile mittels eines pulverbasierten Prozesses mit einer Schichthöhe von 0.080mm hergestellt werden. Anstelle eines Lasers arbeitet der HP 3D-Drucker mit einem Multi-Agent-Verfahren für 3D gedruckte Bauteile in hoher Detailauflösung, Qualität, Festigkeit und Beständigkeit. Nachteilig ist der Wärmeverzug an den Bauteilen, da die Teile im Pulverbett verarbeitet werden und das Pulver vorgeheizt und die Verschmelzung mittels Agent und Heizlampe bei ca. 180°C. Daher herrschen im Pulverbett und in den eingepackten Teilen eine hohe Wärme, die zu Verzug an den Teilen führen kann. Die Teile weisen eine gute Verbindung der Schichten untereinander auf (isotrope Festigkeitsverteilung und ein homogenes Gefüge ähnlich einem Spritzgussteil), sind biokompatibel, besitzen eine hohe Schlagfestigkeit und sind widerstandsfähig gegenüber den meisten Chemikalien. Die gute Wärmebeständigkeit 175°C.

Fused Deposition Modeling (FDM auch FFF genannt)

Das Bauteil entsteht durch schichtweises Auftragen des aufgeschmolzenen Kunststoffdrahtes (verschiedene Originalmaterialen), welches durch einen Extruder aufgetragen wird. Diese Bauteile wiederum sind stabil, nahezu verzugsfrei, dauerhaft masshaltig ohne zu schrumpfen und absorbieren nur gering Luftfeuchtigkeit und bleiben bei sich ändernden Umweltbedingungen formstabil. Die gefertigten Bauteile werden mit feinen Schichtlinien roh belassen oder auf Wunsch gefinished (z. B. lackiert). Nachteilig ist eine geringere Detailsauflösung die sich aus dem Extrudieren der Kunststofflayer ergibt (Schichtstärken 0.330, 0.254, 0.178, 0.127mm). Für glatte Sichtteile ist das Verfahren daher weniger gut geeignet. Die Festigkeit der Teile ist Z Richtung geringer und daher werden die Teile zur Krafteinwirkungsrichtung ausgerichtet.

Digital Light Processing (DLP)

Beim 3D Druckverfahren DLP wird UV-lichtempfindliches Harz (Photopolymer) als Ausgangsmaterial eingesetzt, wobei der Unterschied zum UV-Laser Stereolithographie (SLA/STL) Verfahren eine lichtgebende Quelle aushärtet. Hierbei dient ein Projektor als Lichtquelle. Schichtweise härtet das Licht an der gewünschten Stelle das Material aus. Hinterschnitte und Überbauungen werden mit einer aus dem gleichen Material gebauten Stützstruktur gestützt und anschliessend manuell entfernt. Eine Curing Station härtet die Teile aus. Diese gefertigten Bauteile weisen eine sehr hohe Detailtreue und schöne Oberfläche auf. Hauptsächlicher Nachteil ist die begrenzte Einsatzfähigkeit von unlackierten Teilen. Da das Material als Photopolymer fortwährend UV- Licht aufnimmt, sind die Bauteile nicht dauerhaft UV- stabil. Bei Urmodellen spielt dies keine Rolle, da hier nicht die Notwendigkeit der langen Lagerung besteht.

Materialauswahl: SLS und HP MJF

PA12; TPE; (in Validierung: PA11+ PP)

Materialauswahl: FDM/ FFF

ASA; PC- ABS; ABS-CF10; DIRAN 410 MF07 (PA6); ABS-ESD7; TPU 92A BLACK; PC; Nylon6; Nylon12; ULTEM 9085; ULTEM 9085 CG; ULTEM 1010; ULTEM 1010 CG; Antero; Nylon12 CB; ABS- M30; ABS- M30i; PC-ISO; ST130

Materialauswahl: DLP

PRO BLK 10; FLEX BLK 10; Hi Temp 150C FR; Tough 65C BLK; FLEX BLK 20; RUBBER 65 BLK; RUBBER BLK 10; MED WHT 10; MED AMB 10; Rigid WHITE; Rigid Grey; TOUGH GRY 15; TOUGH BLK 20; Touth 60C WHT; JCAST GRN 10; JEWEL MASTER GRY; EGGSHELL AMB 10; Tough Clear

Materialauswahl: DLP+

Durable DL110H BLK; Durable; Duramax;  Durable
DL110H WHT; Hard; High Tensile; High Temp DL400; Draft; Concept; Flexible DL220B BASF: EPD 1006; EPD 2006; EPD 1086; EPD 3500; EPD 4006

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