Prototyping - 3D Print/Additive Fertigung

 

Serienteile ab Stückzahl 1

Wir fertigen Ihre Bauteile additiv in spritzgussnaher Qualität. Die Materialqualität und Prozesssicherheit der additiven Fertigungstechnologien wie mit der HP Multi Jet Fusion (MJF) ist so weit fortgeschritten, dass bereits kleine bis mittelgrosse Serien von Endteilen oder Ersatzteilen gefertigt werden können.

Bereits während der Entwicklung oder bei Bedarf von kleinen Stückzahlen haben Sie hiermit die Möglichkeit, bei uns schnell und effizient seriennahe Modelle mittels den generativen Fertigungsverfahren (MJF + FDM + DLP) zu bestellen unter:

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CH: sauter@sautercar.ch / D: sauterstg@sautercar.de

Prototypenteile ab Stückzahl 1

Unsere professionellen und leistungsfähigen 3D Drucker-Anlagen erstellen kosteneffizient komplexe additive gefertigte Bauteile in Kunststoff direkt ab 3D CAD oder 3D Scan Daten.

Mit den Verfahren: HP Multi Jet Fusion (MJF), Fused Deposition Modeling (FDM) sowie Digital Light Processing (DLP), besteht eine große Auswahl an thermoplastischen Kunststoffen und Harzen in technischer Qualität – ideal für die Produktion von Kleinserien, Prototyping, Werkzeugbau und Fertigungshilfen (sehr hohe Funktionalität).

Die 3D-Produktionssysteme HP MJF, Stratasys uPrint, F370, FORTUS sowie 3D Systems Figure4 Anlagen können unkompliziert erste Teile zur Bemusterung und Funktionstests bereitstellen hin bis zur additiven Fertigung von Kleinserien- und Serienbauteilen für Endprodukte. Unsere Stratasys 3D Printer verarbeiten eine Vielzahl von hochwertigen thermoplastischen Kunststoffen in Fertigungsqualität. Die Liste reicht von ABS, CF Carbon, ASA über PC, PC-ABS, PP, bis hin zu PA12. Für komplexe elastische Bauteile steht das thermoplastische Elastomer TPU 92A zur Verfügung. Auswaschanlagen (bei FDM) bzw. Glasperlen Strahler (bei MJF) entfernen das Stützmaterial bzw. Pulver.

HP Multi Jet Fusion (MJF)

Ist wie Selektives Lasersintern (SLS) eine Technologie, bei der die Bauteile mittels eines pulverbasierten Prozesses mit einer Schichthöhe von 0.080mm hergestellt werden. Anstelle eines Lasers, arbeitet der HP 3D-Drucker mit einem Multi-Agent-Verfahren für 3D gedruckte Bauteile in hoher Detailauflösung, Qualität, Festigkeit und Beständigkeit.

Nachteilig ist der Wärmeverzug an den Bauteilen, da die Teile im Pulverbett verarbeitet werden und das Pulver vorgeheizt und die Verschmelzung mittels Agent und Heizlampe bei ca. 180°C. Daher herrschen im Pulverbett und in den eingepackten Teilen eine hohe Wärme, die zu Verzug an den Teilen führen kann.

Die Teile weisen eine gute Verbindung der Schichten untereinander auf (isotrope Festigkeitsverteilung und ein homogenes Gefüge ähnlich einem Spritzgussteil), sind biokompatibel, besitzen eine hohe Schlagfestigkeit und sind widerstandsfähig gegenüber den meisten Chemikalien. Die gute Wärmebeständigkeit 175°C

Fused Deposition Modeling (FDM)

Das Bauteil entsteht durch schichtweises Auftragen des aufgeschmolzenen Kunststoffdrahtes (verschiedene Originalmaterialen), welches durch einen Extruder aufgetragen wird. Diese Bauteile wiederum sind stabil, nahezu verzugsfrei, dauerhaft masshaltig ohne zu schrumpfen und absorbieren nur gering Luftfeuchtigkeit und bleiben bei sich ändernden Umweltbedingungen formstabil. Die gefertigten Bauteile werden mit feinen Schichtlinien roh belassen oder auf Wunsch gefinished (z. B. lackiert).

Nachteilig ist eine geringere Detailsauflösung die sich aus dem Extrudieren der Kunststofflayer ergibt (Schichtstärken 0.330, 0.254, 0.178, 0.127mm). Für glatte Sichtteile ist das Verfahren daher weniger gut geeignet. Die Festigkeit der Teile ist Z Richtung geringer und daher werden die Teile zur Krafteinwirkungsrichtung ausgerichtet.

Digital Light Processing (DLP)

Beim 3D Druckverfahren DLP wird UV-lichtempfindliches Harz (Photopolymer) als Ausgangsmaterial eingesetzt, wobei der Unterschied zum UV-Laser Stereolithographie (SLA/STL) Verfahren eine lichtgebende Quelle aushärtet. Hierbei dient ein Projektor als Lichtquelle. Schichtweise härtet das Licht an der gewünschten Stelle das Material aus. Hinterschnitte und Überbauungen werden mit einer aus dem gleichen Material gebauten Stützstruktur gestützt und anschliessend manuell entfernt. Eine Curing Station härtet die Teile aus.

Diese gefertigten Bauteile weisen eine sehr hohe Detailtreue und schöne Oberfläche auf. Hauptsächlicher Nachteil ist die begrenzte Einsatzfähigkeit von unlackierten Teilen. Da das Material als Photopolymer fortwährend UV-Licht aufnimmt sind die Bauteile nicht dauerhaft UV stabil. Bei Urmodellen spielt dies keine Rolle, da hier nicht die Notwendigkeit der langen Lagerung besteht.

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